Grund Gruppe

Wählen Sie:




Kontakt


Postfach 10 12 68
D-47457 Kamp-Lintfort
Telefon (0 28 42) 21 27
Telefax (0 28 42) 21 28

kontakt(at)grund-gruppe.de

Kraftwerkstransport-Technologie


Wir erarbeiten mit Ihnen das Konzept und entwickeln fehlende Montagegerätschaften, damit wir gemeinsam das Projekt zum Gelingen führen. Beispiele hierfür sind zum einen das Kondensatorgleisfahrwerk.

Consulting Consulting


Kondensatorgleisfahrwerk

Angetrieben von vier synchron laufenden Motoren fährt das Gleisfahrwerk zum Beispiel mit Kondensatormodulen ohne den Einsatz eines Kranes vom Zwischenlagerplatz zum Einbauort. Durch den Einsatz dieser Fahrwerke war es zum Beispiel möglich, die Bauteile durch vorhandene Gebäudestrukturen zu transportieren, ohne diese zu verändern oder umzubauen. Dabei sind auch Stellweichen kein Problem. Für die Fahrstrecke von zwei Kilometern benötigt es zwei Stunden und wird dabei von nur einem Mitarbeiter bedient.

Entwicklung von Moduletraversen

Ein Highlight unserer Entwickungen ist der Einsatz von Modultraversen. Seit Jahrzehnten wurden Modultraversen immer unter den Modulen installiert, was für den eigentlichen weltweiten Schiffs- und Straßentransport ein gut durchdachter Anwendungszeck war. Jedoch wurde 1998 bei einer Störung des Arbeitsablaufs festgestellt, dass das Abstapeln der Modulkomponenten ein hohes Sicherheitsrisiko darstellt; die untere Modultraverse musste vor der Montage herausgenommen werden. Dies veranlasste uns eine Traverse zu entwickeln, die von oben an das Modul angeschlagen werden konnte.

Eine weitere Herausforderung wurde 2006 für ein Projekt an uns herangetragen. Aufgrund hoher Pegelstände an diversen Flüssen mussten die Module liegend transportiert werden und für die Montage wieder aufgerichtet werden. In enger Zusammenarbeit mit der kundenseitigen Konstruktion und einem Ingenieurbüro entwickelten wir auf Basis unserer langjährigen Erfahrungen eine neue Traverse, die es ermöglicht, die Module um die Längsachse zu drehen. Erst mit dieser Entwicklung war das Projekt wieder durchführbar. Die Veränderung von Randbedingungen in einem bereits laufenden Projekt kann durchaus schon einmal Größenordnungen von bis zu 300.000 Euro betragen, die nicht kalkuliert waren. Diese belasten die Wirtschaftlichkeit eines Projektes enorm.